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6.12.1877 geb. in Sologne bei Metz, Lothringen 1896-97 Maschinenbaustudium an der TH München 1897-1900 Studium der Architektur an der TH München (laut Poesner, Julius: TH München und an TH Berlin) 1900 Diplom ab 1900 Mitarbeiter des Architekten Theodor Fischer im Stadtbauamt München (laut Posener, Julius: 1900-02), (laut Bender, Michael; May, Roland: 1900-01) ab 1902 selbständiger Architekt in Stuttgart (laut Posener, Julius) 1902-06 Assistent von Theodor Fischer an der TH Stuttgart ab 1908-43 Professor an der TH Stuttgart als Nachfolger Fischers (laut Posener, Julius: Lehrtätigkeit von 1908-42) 1910-12 Universitätsbibliothek in Tübingen 1911-14 Planung und Bau der Stadthalle Hannover 1911-28 Hauptbahnhof Stuttgart (laut Posener, Julius: 1914-28) 1914 Kriegsfreiwilliger, jedoch bald aus beruflichen Gründen entlassen Entwurf zahlreicher Privathäuser 1916 Haus der Freundschaft in Konstantinopel (Wettbewerbsentwurf) 1917-18 Landsturmmann in Polen, Kriegsgräberdienst im Elsaß 1922-24 Verwaltungsgebäude des Stummkonzerns in Düsseldorf 1926-36 Beratung der Neckar-Kanalisation mit Entwurf technischer Bauten 1928 Mitbegründer der gegen die "Ring"-Architekten (um Gropius und Mies van der Rohe) gerichteten Architektengruppe "Der Block" assoziiert mit F. E. Scholer (laut Platz, Gustav Adolf: 1930) 1931-33 Kunstmuseum in Basel mit Rudolf Christ ab 1935 Berater von Fritz Todt für Hochbauten und Brücken der Reichsautobahn Zusammenarbeit mit Fritz Leonhardt, Alwin Seifert und Friedrich Tamms Entwurf und Ausführung von Autobahnbrücken u.a. über Elbe, Lahn, Rhein Musterentwürfe für Autobahn-Tankstellen und Straßenmeistereien, Vertrauensarchitekt des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen, Vertrauensarchitekt des Generalinspektors für die Reichshauptstadt Berlin und des Generalbaurats für die Stadt der Bewegung München (laut Posener, Julius) 1936 Gutachten zur Neugestaltung Stuttgarts 1938 Wettbewerbsbeitrag zur Hochschulstadt Berlin 1939-42 Planung des neuen Hauptbahnhofs für München ab 1940 Leitung der Planung im Auftrag Hermann Gieslers 1939-43 Planung Oberkommando der Kriegsmarine im Rahmen der Neugestaltung Berlins durch Albert Speer´ 1940-43 Planung Polizeipräsidium Berlin 1941 Wettbewerbsentwurf zur Elbufergestaltung Hamburg 1943 Entwürfe für Rathaus in Göppingen, Universitätsklinik in Berlin, Deutsche Botschaft in Rom 1943 Emigration in die Türkei 1943-46 Berater des türkischen Kultusministeriums in Ankara (der staatlichen Planungsbehörden, laut Posener, Julius) ab 1944 Aufenthalt in der Türkei Planung einer Beamtenwohnstadt in Ankara seid 1946 Professor an der TH (TU) Istanbul (laut Poesner, Julius: bis 1954) 1947/48 Planung und Bau der Staatsoper in Ankara 1948 erster Besuch in Deutschland nach dem Krieg, internationale Gutachter und Preisrichtertätigkeit 1951 Treffen mit Gropius, Hillebrecht u.a. anläßlich der Constructa-Ausstellung in Hannover 1952 Wiederaufbau der Stadthalle Hannover Bebauungsvorschlag für den Bereich Schloßplatz-Landtag-Tiergarten in Stuttgart 1954-56 Planung und Bau Opernhaus Düsseldorf mit Julius Schulte-Frohlinde 1954 Rückkehr nach Stuttgart 20.12.1956 gest. in Stuttgart
nach: Gleiss, Marita (Hrsg.): 1945. Krieg ? Zerstörung ? Aufbau. Architektur und Stadtplanung 1940 ? 1960, Berlin 1995, S. 365.
Posener, Julius: Berlin auf dem Wege zu einer neuen Architektur, München 1979.
Bender, Michael; May, Roland (Hrsg.): Architektur der fünfziger Jahre. Die Darmstädter Meisterbauten, Stuttgart 1998.
Platz, Gustav Adolf: Die Baukunst der neuesten Zeit, Nachdruck der 2. Aufl. v. 1930, Berlin 2000.
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